Archiv für Oktober, 2006

Mary Poppins war Finnin und andere Mysterien…

Moin!

Heute war der beste Scheißwettertag seit langem! Es schneite, regnet und stürmt! Mitten auf der Straße ist mein Regenschirm in zweit Teile gebrochen und ich bin komplett durchnässt gewesen. Was soll´s – ich musste laut lachen, sowas ist mir ja noch nie passiert! Das sich der Schirm umwölbt, das passiert schon mal, aber das die Stange bricht? Spricht nicht unbedingt für Rossmann-Regenschirme… Wie auch immer, habe das Wetter und den Schirmunfall zum Anlass genommen das Gerücht in die Welt zu setzen, dass Mary Poppins eigentlich Finnin war und Mari Poppanen (Poppakunsti ist soviel wie Zaubertrick, das kann kein Zufall sein…) hieß, mal sehen ob dieses neue Schmankerl einen festen Platz in der finnischen Literaturgeschichte erhält – fänd ich schon cool… Mal schauen.

Eine Sache noch, meine gestrige Frage wurde beantwortet: Bei den Toiletten handelt es sich um Klos für Rollstuhlfahrer – also ganz unspektakulär… Schade eigentlich…

idag-001.jpg idag-002.jpg

Kommentar schreiben

Warum?

Der Deutsche, der zum ersten Mal nach Finnland reist, reagiert oft etwas enttäuscht. Irgendwie ist das alles wie bei uns – kleine Unterschiede ja, aber nicht die im entferntesten Sinne das, was sich so manches deutsche Hirn über dieses ach so „exotische“ Land zusammengereimt hat… Oft irgendeine Art von verschwommener Naturromantik… Klar, Finnland hat überwältigende Landschaften, aber wirklich exotisch fand ich das bislang nicht. Insofern fällt es mir immer schwer solche Phantasien nach zu vollziehen. Äh, das ist nicht ganz richtig, vielleicht sollte ich besser „fiel“, also im Präteritum schreiben. Denn ein großes, vielleicht auch exotisches Geheimnis hat sich hier aufgetan. Vielleicht, der Ursprung aller deutschen Naturromantikphantasien. Vielleicht ein Ort absoluter Natürlichkeit, die es so in Deutschland nicht gibt…

Mir ist aufgefallen, dass es einige Männerklos gibt, in denen eine Kloschüssel mitten im Raum steht, meist gegenüber der Pinkelrinne – nicht etwa umgeben von vier Wänden, nein nicht mal in der Reichweite von Klopapier… Was soll das? Hoffe dieses Rätsel noch zu lösen…

Kommentar schreiben

Schickt warme Gedanken an frierenden kleinen Berliner in Helsinki!!!

Schönen Morgen allerseits!

Sitze ziemlich müde in der Mbar und denke an euch. Hab gerade mit Anu telefoniert und erfreue mich trotz der müden Augen des Lebens. War ne sehr spannende aber auch anstrengende Woche und so bin ich ganz froh, dass ich keine Pläne für heute habe. Gestern war ich in der Rytmi-Bar mit ein paar Freunden – war sehr nett und spät wurde es auch wieder… Morgen fängt die Uni wieder an, dann sollte ich wieder auf der Höhe sein. Insofern denk ich, dass ich mich bald wieder ins Bett verkriechen werde, ein wenig lese und entspanne. Das fühlt sich genau richtig an.

Die Temperaturen hier nähern sich dem Gefrierpunkt, aber dafür hat es endlich aufgehört zu regnen – ich merke sofort, wie sich das positiv auf mein Gemüt ausschlägt – war schon ganz schön ätzend…

So, das war´s schon wieder! Genießt den Sonntag und schickt mir ein paar warme Gedanken!

Kommentare (1)

Nur ganz kurz…

Hab leider nicht viel Zeit heute! Habe den heutigen Beitrag auf dem FIN-SWE-ENG-DE-Blog auf englisch geschrieben, also schaut vorbei!

http://hbs1.wordpress.com/2006/10/28/learning-how-to-read-jazz/

 Schönen Abend noch und liebe Grüße nach Berlin!

Kommentar schreiben

Der gute Staatsbürger

don-johnson.jpg Moin! Da bin ich wieder…

Gestern war ich auf einer der besten Austellungen, die ich seit langem gesehen habe. In etwa: Der gute Staatsbürger. Hier wird die Entwicklung staatsbürgerlicher Ideale und Ideen in Finnland nachgezeichnet. Es ist sicher schwer, eine Vorstellung bzw. ein Wertesystem konkret zu veranschaulichen – hier ist es gelungen. Das ist das eine, sozusagen die Befriedigung des Intellekts, doch es wird mehr geboten. Historische Austellungen haben oft das Problem, dass sie wenn man nicht extrem interessiert ist doch eher langweilen und manchmal etwas lieblos zusammengeschustert sind. Aber dieser Besuch war auch ein ästhetischer Genuss – Die Ausstellungsräume wurden auf so intelligente, schöne Weise genutzt – ach ich bin ganz begeistert. Auch der Ausstellungskatalog war so schön, dass ich ihn mir kaufen musste… Hier hat man gemerkt, dass alles bis ins kleinste Detail mit Liebe gestaltet wurde – informativ, ohne zu langweilen. Die Ausstellung wird noch bis Juni 2008 gezeigt, also wen es bis dahin nach Helsinki zieht, dem sei die Ausstellung sehr ans Herz gelegt! ( Villa Hagasund, gegenüber vom Kansallismuseo).

Heute werde ich mir ne dänische Jazzband anhören, bin schon gespannt… Mehr dazu morgen! Liebe Grüße, Jerome

Ja Anulle: Se oli niin kiva puhua sun kanssa! Mä kaipaan sua vielä hirveästi – se olisi niin kiva jos voisimme tehdä mun kultuuriohjelma yhdessä! Rakastan sua!!!

Kommentare (1)

Wie is das so mit dem KulturDenken…

Päivää!

Laßt euch nicht verwirren, ihr seid auf dem richtigen Blog gelandet, habe nur die Oberfläche verändert – wirkt doch ´n bißchen romantischer jetzt, nich´;-) 

Jetzt lautet der Blogname ja „KulturDenken in Helsinki“, also wie ist das hier so mit dem Kulturleben? Der Name verpflichtet ja und so habe ich diese Woche zur Kulturwoche im herkömmlichen Sinne ausgerufen: Museen, Gallerien und nochmal Museen… Gestern habe ich die Ausstellung „Hel Looks“ im Jugendsali besucht und vorgestern war ich im Nationalmuseum und heute soll es mich noch in ein weiteres Museum ziehen, der Ausstellungsname lautet in etwa: Der gute Bürger.

„Hel Looks“ ist ein Photoprojekt von Liisa Jokinen und Sampo Karjalainen. Die beiden haben ca. ein Jahr lang extravagant gekleidete Menschen auf Helsinkis Straßen, Bars und Clubs photographiert. Diese Bilder wurden regelmäßig auf der Seite:  http://hel-looks.com/ veröffentlicht und basierend auf dieser ist nun gestern die Austellung eröffnet worden. Programatisches Ziel der beiden ist es Menschen zu mehr Individualität zu ermuntern und zu Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensstilen aufzurufen. Ob dafür Photos der richtige Weg sind, sei dahingestellt. Unterhaltsam war es allemal, wobei die Gewichtung der gezeigten Photos nicht ganz einleuchtend war. So sind extrem viele J-Style-Bilder zu sehen (neues Wort, hab ich gestern gelernt: J-Style heißt soviel wie japanese-Style), während HipHop-Mode so gut wie kein Platz eingeräumt wurde. Natürlich kann man argumentieren, dass HipHop schon wieder zu breit vertreten sei und deswegen nicht mehr individuell. Es werden allerdings auch viele Punkbilder gezeigt und Punk ist nun nicht mehr wirklich neu… Es kann auch daran liegen, dass das Projekt durch japanische Staßenmode inspiriert wurde und deswegen dem J-Style besonders viel Platz eingeräumt wurde. Mir soll´s egal sein, spannend war´s allemal. Interessant fand ich auch die Location. Der Jugendsali, spiegelt den typisch finnischen Nationalromantischen Stil wieder (etwas megalomanisch mit vielen symbolischen Anspielungen auf ein pseudo-mythisches Erbe). Also stock konservativ und darin dann diese farbenfrohen Bilder von extravagant gekleideten Menschen. Gefühlsmäßig hat das nicht wirklich zusammengepasst. Theoretisch aber vielleicht ganz spannend, wenn dieser Bruch konzeptionell gewollt war. So entspricht der Ausstellungsaufbau nicht dem was ich erwartet hätte – irgendwie hätte moderne Musik dazu gepasst und irgendeine freakige Lichtinstallation – Aber vielleicht ist diese Erwartung, dass eigentlich konservative und die Ortswahl ein gekonnter Kunstgriff, um eben diese Erwartung in Frage zu stellen. Das würde mir gefallen, wenn nicht, wäre es schade, dass sich keiner über das Arrangement der Ausstellung gedanken gemacht hätte.

Vorgestern war ich nun im Nationalmuseum. Darüber habe ich schon nen langen Bericht auf dem anderen Blog geschrieben, leider auf Schwedisch. Insofern hier noch mal ne kurze Zusammenfassung: Das Nationalmuseum bemüht sich die finnische Lebenswelt von grauer Vorzeit bis ins Jahr 2000 darzustellen. Ähnlich also wie das DHM in Berlin. Das Unternehmen ist halt an sich ne unmögliche Sache, wie soll man nun fast 10 000 Jahre Geschichte adäquat darstellen? Wie auch immer, aus meiner Sicht gab es ne Menge zu kritisieren, so drücken sich meiner Meinung nach die Ausstellungsmacher vor Aussagen, die das finnische Selbstverständnis irgendwie in Frage stellen könnten. Die deutsch-finnische Waffenbrüderschaft wird z.B. überhaupt nicht erwähnt, dafür gibt es ein ganzes Regal zu Kaffee. Das ist schade, weil es nicht mal ansatzweise den finnischen Forschungsstand wiederspiegelt. Ne zweite Sache war der Raum zum Jahr 2000. Dort gab es offensichtlich überhaupt kein Konzept, sondern man hat sich gesagt, laß uns was modernes machen und hat dann nen T-Shirt aus dem Museumsshop aufgehängt. Nicht alleine, dennoch zeigt die Existenz des T-Shirts, dass dem Raum nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Dennoch, betrachtet man die Gesamtaustellung, dann ist ein Besuch durchaus lohnenswert! Mein Bericht auf dem anderen Blog war recht kritisch, hoffe das stößt niemandem auf…

Naja, heute geht´s weiter… Bin gespannt! Mehr von mir morgen!  

Ach ja: Mein Patenkind hat jetzt auch nen Blog: http://maija.saunablog.fi/! Also, wer Lust auf was Süßes hat, einfach mal vorbeischauen!

Kommentar schreiben

Oho…

Morgen wieder… Sorry:-(

Kommentar schreiben

Technikchaos und der ganz normale Alltagswahnsinn…

Technik und ich, das ist so eine Sache. Es wäre zuviel gesagt, wenn ich behaupten würde, dass wir gar nicht miteinander klar kommen. Unser Verhältnis ähnelt mehr den ersten malen Sex meines Lebens – ich drücke an ein paar Stellen, manchmal funktioniert´s, manchmal nicht – aber verstehen, was da abgeht, das tue nicht… Das ist ganz schön frustrierend, heißt aber auch, dass es noch Hoffnung auf Entwicklung gibt;-) Es ergeben sich lauter neue Möglichkeiten, von denen man gehört hat und das soll alles sooo super und sooo einfach sein. Dem entsprechend entwickelt man gewisse Vorstellungen bzw. Erwartungen und ist dann enttäuscht, wenn nicht alles so abläuft wie gedacht.

Mein aktuelles Problem: Skype! Wobei, das ist nur die halbe Wahrheit. Das aktuelle Problem war dieser blöde Telefonhörer, den ich für meinen Computer gekauft habe. Ne Anleitung gab´s nicht, nur den kurzen Hinweis auf der Verpackung: Einfach reinstecken, der Rest klappt von alleine. Von wegen! Das mit dem Reinstecken funktionierte ja schon ganz gut, aber jedesmal wenn ich Anu anrief, konnte sie mich nicht hören. Nicht ganz das, was ich mir von nem guten Telefongespräch erwarte. Also fing ich an wild Knöpfe zu drücken und zu beten. Yep zu beten – keine Floskel, die sich gut anhören soll, sondern detailierte Beschreibung des Geschehens. Schweiß floss, hervorgebracht durch das Bewusstsein, das jede Minute die vergeht, den Akku frisst und von meiner Gesprächszeit mit Anu zährt. Gestern habe ich nun endlich meine Audioeinstellungen gefunden. Alle Computerpros klatschen jetzt mit der flachen Hand auf die Stirn, alle anderen denken: „Audioeinstellungen“? Wie auch immer, ich kann jetzt endlich über Skype telefonieren und habe dies nun gestern und heute endlich ausgibigst getan. Muss sagen, dass es mir jetzt deutlich besser geht. Es tut einfach gut den anderen zu hören und so lange sprechen zu können wie man will, ohne ans Geld zu denken! Und wieder habe ich ein wenig an Lebensqualität dazu gewonnen. Danke Skype!

Bleiben wir bei abgeschmackten Klischees: Es gibt hier einen Deutschen, Roman Schatz oder so ähnlich. Der gute Mann beherrscht perfektes Finnisch. Okay ich bin neidisch, aber stetig sag ich mir – er lebt ja auch schon über 20 Jahre hier, sollte also nicht mein Vergleichsmaßstab sein. Wie auch immer, Schatz hat ein Buch geschrieben: From Finland with Love. Hier schreibt er über seine Erfahrungen mit Finnland – Satire sein Genre. Dachte ich zumindest bis gestern. Dachte immer – Junge, Junge is zwar lustig, aber übertreib mal nich´. Wie gesagt bis gestern. Ich wollte von der Underbar nach Hause und fühlte mich doch stark an eine Passage aus seinem Buch erinnert. Dort lässt er sich über finnische Busfahrer aus. Schatz O-Ton: Wer´s als Finne nicht in die Formel 1 schafft wird Busfahrer. Zugegeben mir ist bereits aufgefallen, dass die Busfahrer hier eher zügig fahren. Damit habe ich auch kein problem, bevorzuge ich es doch zügig von einem Punkt zum anderen zu kommen. Mulmig wird mir nur, wenn ich wieder einmal bemerke, dass der Busfahrer getrunken hat oder die ganze Zeit mit seinem Handy telefoniert…

Aber gestern war ich echt beeindruckt. Ich saß in einem Bus – es regnete rein (auch nicht das erste Mal) und auch sonst sah die Kiste eher wie ein türkisches Dolmusch aus. Nichts gegen türkische Dolmuschs, aber die erwarte ich nun Mal in der Türkei, nicht in Finnland. Was dieser Mann aus der Kiste rausgeholt hat ist unglaublich! Geschwindigkeitsrausch pur! So klammerte ich mich mit einer Hand an meinen Sitz, Regen tropfte auf meine Hose und die zweite Hand musste ich dazu nutzen meinen Kopf zu schützen. Denn der Bussfahrer war schnell, um genau zu sein so schnell, dass er die Grenzen der Physik aufzuheben schien. Und wenn dies leicht übertrieben wirkt, so hob er doch zumindest die Straßenbegrenzungen auf. Sprich, bei jeder Kurve nahm er die Bordsteinkante mit und alle Passagiere hüpften auf ihren Sitzen – deswegen die Hand zum Kopfschutz. Es gibt viele Kurven auf der Strecke…

Ich hab´s überlebt – alle andern auch, zumindest war das der Stand der Dinge, als ich ausstieg… Nun ist es also angebracht mich bei Schatz zu entschuldigen: 20 Jahre Erfahrung wiegen mehr als meine wenigen Eindrücke! Ich werde das Buch nochmal zur Hand nehmen und lernen… Dann werd ich meine Finanzen checken und wenn sie es zu lassen einen Helm kaufen!

Gehabt euch Wohl – und hoffentlich bis morgen!

 img_01331.JPG

Kommentar schreiben

Und es regnet…

Und regnet und regnet…

Es ist nicht ganz einfach motiviert durch die Stadt zu tänzeln, wenn es die ganze Zeit schüttet. Bin ganz froh, dass z.Zt. niemand zu Besuch ist, um Helsinki kennen zu lernen. Bei diesem Wetter wäre es nahezu unmöglich meine Liebe zu dieser Stadt nach zu vollziehen. Unweigerlich muss ich an letzten Sommer denken: http://nuorimies.wordpress.com/ein-spater-sommernachtsgruss/ Schaut einfach mal rein! Ist nicht ganz neu und dennoch gefällt sie mir!

Ich hab ein paar Fotos vom Samstag gepostet. Hätte gerne noch ein paar kurze Clips reingestellt, aber das funktioniert leider alles noch nicht so, wie ich mir das gedacht habe. Naja, irgendwann werd ich den Dreh auch noch raus ha´m. Ansonsten bin ich heute leider etwas phantasielos… Generell noch mal Dank an Ma & Pa – hab mich sehr über das Telefonat gestern gefreut! Tue ich zwar sonst auch, wollte aber nochmal auf diesem Wege ausdrücken, dass es gut tut von euch zu hören. In diesem Zusammenhang freue ich mich auf das Telefonieren mit Anu heut Abend. Muss noch n bisschen weniger als 2 Std. warten, aber dann ist es endlich wieder so weit!

Alles Liebe, bis morgen!

Kommentar schreiben

Letzte Nacht…

Moin allerseits!

Mit schrecken musste ich gerade sehen, dass mein gestriger Beitrag nicht veröffentlicht wurde. Wer weiß was ich jetzt wieder falsch gemacht habe. Naja, ist nicht so schlimm. Hier eine kleine Zusammenfassung: Hi, hab leider nicht so viel Zeit, aber ich denk an euch und vain Anulle: Rakastan ja kaipaan sua tosi paljon!

So kommen wir zu den Gründen, warum ich nicht so viel Zeit hatte. Gestern war das Don Johnson Big Band Konzert und da ich gestern ziemlich spät aufgestanden bin stand ich ein wenig unter Druck alles auf die Reihe zu kriegen, inkl. Blog auf dem Laufenden zu halten…

Das Konzert war unglaublich! Bin ja eigentlich nicht so´n großer Konzert Fan, sind mir normalerweise zu viele Leute auf einem Haufen – aber das hat sich echt gelohnt! 7 Euro Eintritt plus ein Freibier. Wer die Bierpreise hier kennt weiß also, dass es sozusagen zu dem Bier ein Konzert umsonst dazu gab;-)

Die Jungs hatten es echt drauf! Kannte die Band vorher nur vom Namen her, naja ein Lied kannte ich auch, aber so grandiose Stimmung hatte ich nicht erwartet. Sehr smoother Ragga… Es schien, als ob der Sänger im Gegensatz zu allen anderen Menschen dieser Erde ohne Sauerstoffzufuhr auskommt. Ein Reim nach dem anderen, ohne Pause und extrem stylish! Alles ohne sich großartig aufzuspielen, sondern nur ´n paar Jungs, die ihre Instrumente virtuos beherrschten! Ich denke hier kann man wirklich den Unterschied in der finnischen Musikerziehung bewundern. Wenn Studi-Bands in Berlin auftreten kann man oft froh sein, wenn sie wenigstens ein Lied ohne größere Missklänge durchspielen. Und die, die wirklich gut sind – naja, dafür muss man dann dementsprechend zahlen…

Shit, der Akku ist gleich alle! Ein paar Fotos liefer ich morgen nach!

Anu! Sä oot mun maailma! Sä oot aina mun mielessä ja vain odotan huomenta, sitten voimme puhua! Rakastan sua!!! 

img_00971.jpg  img_01041.jpg img_01151.jpg img_01211.jpg img_01201.jpg

Kommentar schreiben

Ältere Artikel »