Archiv für November, 2006

Bäh

Hab gerade zwei Stunden in einer Vorlesung gesessen und keine Taschentücher dabei gehabt… Super! Das ganze resultierte in ´ner Menge Nasehochziehen – unappetitlich… Naja, nach all dem Schleim hab ich jetzt eh keinen Hunger mehr… 

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Schickt Hühnersuppe!

Die Nase läuft – mal schaun wohin…

Tja bin erkältet und hätte gerne Anus selbstgemachte Hühnersuppe. No can do… Ausser, sie läuft in zwei Wochen immer noch, das wünsch´ ich mir allerdings nicht… So, jetzt muss ich ab ins Bett! Gute Besserung Jerome!

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Three nights in Helsinki…

Tja, gestern sind Tanja und Nico schon wieder abgereist. Schade, die Zeit ging zu schnell vorbei. Es hätte noch soviel zu sehen und zu geniesen gegeben. Zwei Kommentare haben mich besonders gefreut: 1. Och, das alles macht Lust auf mehr Finnland. 2. Ich vermisse dich schon in Berlin, es fehlt, dass man nicht einfach anrufen kann. Der erste zeigt mir, dass es mir gelingt zu zeigen, was ich so toll an der Stadt, dem Land finde und der zweite, naja, dass ich vermisst werde. Ich vermisse euch auch – trotz der vielen schönen Eindrücke.

Viel Sonnenlicht haben wir nicht gesehen, aber zumindest hat es nicht durchgehend geregnet. Ich hatte mit dem schlimmsten gerechnet, aber Helsinkis Wettergötter waren uns halbwegs hold.

Einer der faszinierendsten Momente war vielleicht, als wir nachts aus dem Studio51 kamen und Massen an Menschen auf der Strasse schlafen sahen – im Regen – unter Plastikplanen. Zuerst war ich schockiert. Armut ist nicht so öffentlich in Finnland. Man muss genau hinschauen, um die überhaupt zu sehen. War das nun der Ort, an dem sich nachts die örtlichen Obdachlosen treffen? Beim zweiten, genaueren hinschauen fiel auf, dass die meisten zu jung, zu gepflegt aussahen. Ums kurz zu machen: War nur ´n Haufen Teens, die auf ne japanische Band warteten, die Sonntag Abends spielen sollte. Naja, da muss man schon ganz grosser Fan sein, um bei dem Mistwetter auf der Strasse zu schlafen…

Vielen Dank für die schöne Zeit!!!

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Da bin ich wieder!

Hab leider nicht viel Zeit, nur soviel: Es war ein sehr schönes Wochenende mit Tanja und Nico. Morgen Fotos und Geschichten…

saddam_bush_happiertimes.jpg Und noch was zum schmunzeln…

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Eine Stunde bis zur Bewährung…

In einer Stunde werd´ ich am Hafen stehen und sehen, wie Tanja und Nicola majestätisch mit dem Schiff in Helsinki einreiten (Gebe gerne zu, dass mit dem Schiff einreiten ´n ziemlich missglücktes Sprachbild ist). Wie auch immer – ich freu mich! Tervetuloa käymään Helsingissä – Välkomnen i Helsinfors – Willkommen in Helsinki!

Das Wetter ist echt miserabel und so werden die beiden beweisen müssen aus welchem Holz sie geschnitzt sind: Mann oder Memme – Im-Sitzen-Pinkler oder Baumstämme-auf-dem-Kleinenfinger-Balancierer? Wer sich von dem Wetter nicht die Laune vermiesen lässt, kann sich getrost als Frohnatur-by-definition bezeichnen. Wir werden es sehen… 

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Wenn junge Musikschüler ins Alter kommen…

Gestern hab ich mich mal wieder über´s Busfahren gefreut. Ein paar Reihen hinter mir sass ein doch deutlich angetrunkener Mann um die 60. Dieser grunzte und fluchte in sich hinein: Grmph, hrr, grmph…Satan, Scheisse…grmpf, grrr… Soweit so gut, gar nicht so ungewöhnlich hier (wie auch in Berlin, da begegnen einem solche Leute allerdings immer in der U-Bahn, vorzugsweise Richtung Warschauer Str.). Gefreut habe ich mich allerdings, als er zwischen durch anfing zu singen. Immer nur einige Zeilen, dann fielen ihm die Wörter nicht mehr ein. Kein Problem, noch ein bisschen geflucht und ein neues Lied angefangen. Das ging dann ungefähr so: Grmph, grr… Scheisse, Satan… Grmpf, hurchk… Oh Sole mio… Scheisse… Grmpf… Oi Finnlands Rose…. Mist, verdammt, grrr….

Schön zu sehen, dass Finnlands musikalische Früherziehung noch lange, lange Zeit nachwirkt…

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Glückwünsche, Fotos und a´ Schmanckerln

tanja.JPGAls erstes: Tanja – Herzlichen Glückwunsch zum 26ten Geburtstag! Muss sagen die letzten 24 Jahre sind wie im Flug vergangen und ich bin über alle Maßen glücklich, dass ich dich als Freundin in meinem Leben habe! Es gibt wenige Menschen, die sich so aufopferungsvoll um ihre Freundschaften kümmern wie du. Ich weiß das zu schätzen und freue mich auf´s Wochenende, wenn du und Nico nach Helsinki kommen! Fühl dich gedrückt!  

Am Sonntag äußerte mein Vater den Verdacht, dass meine Kamera abhanden gekommen sei – dem ist nicht so! Um den ultimativen Beweis anzutreten einige Bilder vom Wochenende:

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Und zum Abschluss noch den ersten Satz einer Geschichte, an der ich gerade schreibe:

„Als ich ihn das erste mal sah, saß er schlafend in seinem Lieblingssessel, den Spucknapf neben sich.“

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Gerade mal 16 von 20 Punkten…

Ich mache mir ja manchmal Sorgen um mein Deutsch… Deswegen teste ich mich gerne ab und zu – finde es macht Spass. Also, wer auch Lust hat sich zu messen, tue das hier:

http://www1.spiegel.de/active/spquiz/fcgi/spquiz.fcgi?name=deutschtest3

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Immer wieder schockierend…

Scheint so, als ob es nun auch in Deutschland immer angesagter wird mit der Waffe in der Hand seinen Schulkameraden hinterher zu jagen. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,449490,00.html. Ist zwar nicht das erste Mal, aber erschreckend ist es doch und noch viel mehr – man bekommt den Eindruck, dass es eine weitere schreckliche Realität ist an die man sich gewöhnen wird: Wer als Jugendlicher keine Hoffnung mehr sieht, der läuft halt Amok, sollen doch all die mit draufgehen, die an der eigenen Misere, wenn schon nicht Schuld sind , dann doch zumindest nichts daran geändert haben. Traurig, so etwas zu denken, noch trauriger, dass es zu soetwas immer häufiger kommt…

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Schöne Tage…

Habe meine Ma gerade wieder am Flughafen abgesetzt. War ein relativ kurzes Abschiednehmen. Bin kein Freund langer Abschiedsrituale – manchmal wünschte ich´s mir, aber irgendwie kann ich damit nicht umgehen. Wie auch immer ein paar Dinge sollten nochmal gesagt werden:

Es war ein sehr schönes Wochenende – viel Gelächter, schöne Gespräche – unkompliziert und entspannend. Vielen, vielen Dank! Es war schön jemand so vertrautes um sich zu haben. Wichtig war mir auch, zeigen zu können warum ich diese Stadt so in mein Herz geschlossen habe – denke, das ist mir gelungen.

Als nächstes freue ich mich auf Tanja und Nicola! Man, wie die Zeit verfliegt…

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